FAQ

Fragen & Antworten

Finden Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Prinzipiell müssen dafür Steckertyp des Elektroautos, Ladekabel und Steckdose der Ladestation aufeinander abgestimmt sein. Das Ladekabel ist dabei das Bindeglied und deshalb entscheidend für die Kompatibilität. Es muss an je einem Ende die unterschiedlichen Steckertypen von Auto und Ladestation unterstützten. Ist dieses fest an der Ladestation verbaut, ist lediglich der Stecker vom Fahrzeug entscheidend. Europäischer Standard ist hierbei der Typ 2 Stecker.
Zunächst muss eine passende Hardware gefunden werden. Hier spielen Steckertyp des Fahrzeugs sowie persönliche Präferenzen wie Ladezeit oder Installationsort eine Rolle. Letzterer entscheidet über den Aufwand der Montage und wird daher häufig über eine Standortanalyse geschätzt. Die Installation selbst erledigt dann ein zertifizierter Elektriker.
Vor der Nutzung der Ladestation ist eine Anmeldung vom Eigentümer beim zuständigen Netzbetreiber sowie anschließend eine halbjährliche Wartung notwendig. Zudem erfordert das Errichten, Betreiben, Erweitern, Ändern und Instandhalten der Ladestationen eine Zertifizierung als Elektrotechniker. Um sich juristisch abzusichern, empfehlen wir daher die Installation und Wartung der Ladestation nur durch qualifiziertes Fachpersonal durchführen zu lassen.
Ende März 2020 hat die Bundesregierung beschlossen, dass Mieter einen Anspruch auf eine Ladestation haben. Das neue Gesetz soll noch im selben Jahr in Kraft treten. Ab dann dürfen Mieter vom Vermieter den Einbau einer Ladelösung verlangen, müssen jedoch selber für die Kosten aufkommen.
Das ist möglich und wird in den meisten Fällen auch so gehandhabt. Allerdings ist das abhängig vom Stromnetzbetreiber und muss ab einer Leistung von 12 kW vorab gemeldet werden. Ohne Kenntnis und Genehmigung kann der Netzbetreiber bei ungewöhnlich hohem Stromverbrauch sonst den Stecker für das gesamte Haus ziehen.
Beim Kauf eines Elektrofahrzeugs wird meist ein Ladekabel mitgeliefert, das an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose angeschlossen werden kann. Dieses erhöht jedoch die Gefahr, die Hausleitung zu überlasten und Kabelbrände auszulösen. Zu Hause kommen daher am häufigsten sog. Wallboxen zum Einsatz. Die AC-Ladegeräte sind dabei günstig, bieten eine hohe Lebensdauer und haben eine relativ schnelle Ladezeit. Ladesäulen sind dagegen für den Außenbereich gedacht.
In 2019 lag der durchschnittliche Verbrauch eines Elektroautos bei 18 kWh/100km für einen Preis von 30,85 ct/kWh. Ein vergleichbarer Benziner kostete 140,5 ct/Liter bei 7,8 Liter/100km. Rechnet man mit einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern, so sparen Fahrer von Elektroautos durchschnittlich über 540€ jährlich an laufenden Kosten. Und durch Umweltbonus und Förderprogrammen bei der Anschaffung eines Elektroautos mit entsprechender Ladestation sind sie auch wirtschaftlich eine attraktive Alternative.
Die Ladezeit eines Elektroautos ergibt sich aus der Batteriekapazität des Fahrzeugs und der Leistung des Ladepunktes. Um z.B. ein Elektrofahrzeug mit einer Kapazität von 41 kWh an einer Wallbox mit einer Ladeleistung von 22 kW aufzuladen, braucht es ca. 2 Stunden. Allerdings ist eine Ladeleistung in der Praxis selten konstant und hängt von mehreren Faktoren ab.
Ja, dafür gibt es intelligente Ladestation mit mehreren Ladeanschlüssen. Dabei wird die Ladeleistung pro benutzen Anschluss an jedem Ende halbiert. Auch die Abrechnung kann so Fahrzeug genau erfolgen. Wer die eigene Ladestation für Firmenwagen oder mit dem Nachbarn nutzen möchte, sollte dies aber bereits vor dem Kauf bedenken. Ein Nachrüsten der Ladestation ist i.d.R. nicht möglich.
Ja, auch Ladestationen werden von Bund, Länder und Städte gefördert. Dabei können mehrere tausend gespart werden. Welche Förderprogramme für deinen Wohnort zur Verfügung stehen, kannst du bei uns erfahren.